Markus Kalb startete beim extrem Berglauf am Wallberg

5,5 Kilometer sind es von der Wallberger Talstation bis zur Bergstation und dabei überwindet man 860 Höhenmeter. Eine schöne Strecke und ein Ziel, dass am 01. Mai insgesamt 400 Läufer und Läuferinnen aus ganz Europa vor Augen hatten. Während am Tag der Arbeit vielerorts Gruppen zum gemütlichen Wandern aufbrachen, machten sich die Sportler und Sportlerinnen auf dem Weg zum extrem Berglauf am Wallberg.

Das extreme Streckenprofil mit 500 Meter Teerweg, 820 Meter Bergweg, 2.020 Meter Bergpfade und 2.160 Bergwege teilsweise mit steilen Bergwiesen bewältigte der Pole Dlugosz Andrzej vor den Ungarn Szabo Sandor und den deutschen Schönberger Korbinian in nur 34:05 Minuten.

Markus kam in einer Zeit von 40:40 Minuten ins Ziel und belegte damit einen hervorragenden Platz 31.

Wir gratulieren zu dieser Top Leistung    

Am 24 Januar ging der Triathlet vom SV Eintracht Berglern Abt. Radsport an den Start beim 15. Dubai Marathon. Das höchste Preisgeld mit 200.000 Dollar und die schnellste Strecke unter den hochkarätigsten Marathonrennen der Welt bietet Dubai.

Der Lauf begann um 7:00 Uhr morgens bei noch angenehmen 18°C und führt über eine flache schnelle Strecke mit einer exzellenten Lauffläche und vielen langen, geraden Abschnitten. Während des Laufs kommt man an zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie z. B. dem  Burj AL Arab, dem einzigen 7 Sterne Hotel der Welt sowie dem Shindagha Tunnel und der Al-Garhound Bridge wie auch amBurj Khalifa dem höchsten Gebäude der Welt vorbei.

Nach 15 km war die Wende und es ging wieder zurück Richtung Palm Jumeirah. Kalb lief sein eigenes Rennen unbeirrt von den Profis aus Kenia und Äthiopien. „So ein hohes Tempo als Amateur kann man nicht mitgehen, da muss man sein eigenes finden, so Kalb nach dem Rennen“. Bereits nach 2 Stunden überquerte er die 30 km Marke und war froh, da er wusste, dass die Temperaturen in der Sonne schnell auf 28° C steigen.

Die letzten 12 km waren ein harter Kampf von Verpflegungsstand zu Verpflegungsstand. Mit einer Zeit von 3 Stunden und 1 Minute kam er als 76ter von 1.700 Startern ins Ziel. In seiner Alterklasse belegte er den sensationellen 13 Platz.

Debütanten haben das Sagen in Dubai: Zum dritten Mal in Folge hat ein Newcomer den Standard Chartered Dubai-Marathon gewonnen. Der Äthiopier Tsegaye Mekonnen setzte die einmalige Debütanten-Siegserie fort. Der erst 18-Jährige sorgte für eine große Überraschung und lief mit 2:04:32 Stunden einen inoffiziellen Junioren-Weltrekord – der internationale Leichtathletik-Verband IAAF führt im Marathon keine offiziellen Junioren-Rekorde. Die vorherige Junioren-Bestzeit von 2:06:07 Stunden hatte der Kenianer Eric Ndiema 2011 in Amsterdam aufgestellt. Nie zuvor lief ein 18-Jähriger im Marathon unter 2:06 Stunden, geschweige denn unter 2:05. Mekonnen platzierte sich in der Liste der schnellsten je gelaufenen Zeiten auf Rang 14.

Unsere Triathleten Markus Kalb und Robert Wimmer nahmen am 12 Stadtlauf von Erding teil. Markus erlangte in seiner Altersklasse M30 einen hervorragenden Platz 6 mit einer Zeit von 37:34 Minuten, Robert belegt in der Altersklasse M45 Platz 5 mit einer Zeit von 39:42 Minuten. Gelaufen wurden 10 Kilometer im Rundkurs von 2 Kilometer. Super Jungs ...

Die Gesamtergebnisse findet Ihr auf der Webseite von Trisport Erding unter https://www.abavent.de/anmeldeservice/58/128/ergebniss/887/

Wir gratulieren unseren Triathleten Markus Kalb zum deutschen Meistertitel im Biathle. Markus nahm zum 7ten Mal am Biathle in Neuss am Sandhofsee (NRW) teil. Neben 5x Platz 2 und 1x Platz 3, ging es erneut auf die Strecke des modernen Fünfkampfes. Je nach Altersgruppe wird im fliegenden Wechsel zwischen Laufen, Schwimmen und Laufen eine bestimmte Strecke (500 bis 1.500 Meter) absolviert.

Wegen einer Verletzung konnte sich Markus nicht wie gewohnt auf die Biathle vorbereiten und rechnete sich keinerlei Chance aus. Jedoch die mehrjährige Erfahrung und die richtige Einteilung der Kräfte brachte ihn zum Schluss den ersehnten Sieg.

Herzlichen Glückwunsch Markus

Anbei der Bericht aus der Erdinger Zeitung




 



Am 3.3.13 startete ich bei den aufregendsten und prestigeträchtigsten Triathlon der Welt. Vor dieser Kulisse einen Triathlon zu bestreiten ist etwas sehr besonderes, da werden Zeiten und Platzierungen zweitrangig und es geht nur um das dabei sein, so war es auch bei mir. Trotzdem wollte ich meine bestmögliche Leistung zu diesem frühen Zeitpunkt in der Saison, abrufen.

Im Oktober gewann ich diesen Startplatz, der es mir ermöglichte mich mit nur einer Handvoll anderen deutschen, in die eiskalten Fluten der San Francisco Bay zu stürzen. Dieser Sprung in das 11 - 12 grad kalte Wasser flösste mir im Vorfeld den meisten Respekt ein. Den Worten des Sprechers der Wettkampfbesprechung kann ich nur zustimmen "It's not the moment to be mentally weak, when you jump off the boat".
 
Mit diesem Augenblick sollte man sich im Vorfeld schon auseinandersetzen um dann keine Sekunde zu zögern wenn die Sirene ertönt und innerhalb von 7 Minuten 1700 Athleten vom Boot in das Wasser springen. Der Wettkampftag begann früh, da wir morgens noch die Räder einchecken mussten und dann mit dem Shuttlebus zu Pier 3 gefahren wurden um dort in die San Francisco Belle einzusteigen. Dort angekommen gingen alle Athleten an Board, um dann pünktlich um 6:30 den Hafen zu verlassen. Dann ging es los zur ehemaligen und berühmt berüchtigten Gefängnisinsel Alcatraz.

Nur wenige hundert Meter neben der Insel hielt das Boot und jetzt waren es noch ein paar Minuten bis zum Start, die amerikanische Nationalhymne wurde gespielt und kurz darauf sprangen die Profis ins Wasser, danach dann wir. Ich hielt die Luft an und dachte mir Augen zu und durch. Das eiskalte Wasser war wie ein Schock und auf den ersten hundert Metern blieb einem vor Kälte regelrecht die Luft weg. Ich versuchte einigermaßen einen Rhythmus zu finden und mich so gut es ging zu orientieren. Dabei muss auch die Strömung berücksichtigt werden, die sehr stark zur Golden Gate Bridge zieht.
 
Man schwimmt eigentlich einen Bogen. Der Wellengang war so heftig, dass ich mehrere male eine ordentliche Portion Salzwasser schluckte und auch die Orientierung wurde zunehmend schwerer. Solche Bedingungen hatte ich noch bei keinem Schwimmen erlebt und ich war froh nach knapp 40 Minuten wieder festen Boden unter den Füssen zu haben.
Jetzt musste ich rennend den Weg zur 800m entfernten Wechselzone zurücklegen, was ich aber schon nach 300m abbrechen musste, da ich einen Krampf im Unterschenkel bekam und die restlichen 500m halb dehnend und halb gehend zurücklegte, was auch meine sensationelle Wechselzeit von 15min in T1 erklärt, für alle Insider, die sich darüber wunderten, was der Kerl so lange gemacht hat ...

Das Umziehen in trockene Klamotten tat das übrige dazu. Die hügelige Radstrecke im Stadtteil Presidio im Schatten der Golden Gate Bridge liess kein Rhythmus zu, da es eigentlich nur hoch oder runter geht. Saftige Anstiege gepaart mit halsbrecherischen Abfahrten und ein fremdes Rad liessen einfach keine bessere Radzeit zu und so stellte ich nach etwas mehr als einer Stunde mein Rad dann ab, um mich, mit immer noch tauben Füssen auf die Laufstrecke zu machen.

Xterra und Trailrunning war das was ich dort erlebt. Treppen hoch, Treppen runter, laufen am Strand, laufen auf Kies, da war einfach alles dabei. Höhepunkt war dabei die berüchtigte Sand Ladder, wo ein paar Holzstangen im Sand lagen, um die 200m vom Strand wieder zur Strasse hoch, zu erklimmen.

Selbst beim normalen hochgehen hatte ich einen Puls von 180, und oben angekommen dann steinharte Waden. 2:50 min brauchte ich für 200m. Die letzten km konnte ich trotzdem noch mal richtig Gas geben und erreichte mit 59 min eine sehr gute Zeit.

Nach einer Gesamtzeit von 2:57 h kam ich bei diesem einmaligen Event glücklich ins Ziel und war froh die Flucht von Alcatraz geschafft zu haben. Ein Teilnehmer kam mir auf der Laufstrecke im Häftlingsoutfit entgegen. Keine Ahnung, ob der auch so geschwommen ist, wenn ja, dann hat er es bewiesen, dass es doch möglich war, von dort zu fliehen.

Michael wir gratulieren dir zu diesen einmaligen Erlebnis und die Erfüllung eines Kindheitstraum und zu dem guten Ergebnis, großartige Leistung -Respekt-. Mehr Eindrücke und Bilder auf Michael's Seite unter http://www.michael-weckerle.de/

Am 03. März 2013 um 7:30 Uhr findet in der Bucht von San Francisco USA der Escape from Alcatraz Triathlon übersetzt Flucht von Alcatraz Triathlon statt. Unser Athlet Michael Weckerle erfüllt sich mit der Teilnahme ein Traum und wird sich mit 2.000 anderen Teilnehmern an diesen Tag messen.

Gestartet wird auf der der früheren Gefängnisinsel Alcatraz, von wo ans Ufer von San Francisco geschwommen wird. Wurde früher direkt auf der Insel gestartet, so erfolgt der Start für die Schwimmer heute von einer nahe der Insel vor Anker liegenden Autofähre. Eine besondere Herausforderung stellen hier die Meeresströmung in der Bucht sowie die kalten Wassertemperatur dar, welche selten die Marke von 15 °C überschreitet. 2009 waren etwa 1.700 Athleten am Start. 2010 wurde das Rennen bereits das 30. Mal ausgetragen.

Wir drücken die fleißig die Daumen Michael

aufi